1. Einleitung

Zum Inhaltsverzeichnis – Neuroethik. Ein Überblick über zentrale Problemkreise.

Die zahlreichen aktuellen Erkenntnisse der Neurowissenschaftler über die Funktionsweise des Gehirns, sorgen sowohl in den unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen, als auch in der Boulevardpresse für Gesprächsstoff. Da jeder von uns in enormem Maße von den Erkenntnissen bzw. deren Folgen betroffen ist, ist es umso wichtiger keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Einige Wissenschaftler prognostizieren bereits, dass uns ein neues Menschenbild erwartet. [1]

Ob dieses nun der Fall sein wird oder nicht, wird die Zeit zeigen, wichtig ist aber heute um so mehr, die Erkenntnisse klar und deutlich zu besprechen und mögliche Folgen abzuschätzen. Dies ist Aufgabe der interdisziplinären Neuroethik, die ich in dieser Arbeit vorstellen möchte.

Dazu werde ich zunächst das Gebiet der Neuroethik umreißen und zentrale Fragestellungen vorstellen, um im Anschluss eines der neuroethisch zu diskutierenden Themen, und zwar das neurokognitive Enhancement, näher zu beleuchten.

Ziel dieser Arbeit kann es nicht sein, Lösungen für die vorgestellten Problemkreise zu finden, vielmehr möchte ich versuchen, die sich ergebenden Fragen und Probleme aufzuzeigen, um eine detaillierte Diskussion zu ermöglichen.

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Fußnoten

[1] – Monyer, Hannah u.a.: Das Manifest. Elf führende Neurowissenschaftler über Gegenwart und Zukunft der Hirnforschung“ In: Gehirn&Geist 6/2004, S.30-37. Nach oben.

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