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‘Gedanken’ Category

  1. Die ersten Wochen

    January 20, 2012 by Orange Appelsina

    Die ersten Wochen des neuen Jahres waren vor allem eines: anstrengend. Darin unterschieden sie sich in keinster Weise von denen des Vorjahrs. Anders war jedoch, dass ich sie intensiver, langsamer und bewusster durchlebt habe. Wie kam es dazu?

    Nun zum Einen hatte ich scheinbar nach den Ferien meine Energiereserven wieder so weit aufgeladen, dass ich einfach mehr Kraft hatte als vorher und nicht mehr mit zusammengebissenen Zähnen die letzten Tropfen Lebenssaft aus mir rauspressen musste, um meinen Verpflichtungen mehr schlecht als recht überhaupt nachkommen zu können.

    Zum Anderen habe ich quantitativ weniger, qualitativ mehr gemacht. Das heißt ich tat nicht tausend verschiedene Sachen wie vorher, sondern habe mich auf wenige fokussiert. Jede zu ihrer Zeit. Und das tut gut – meinen Nerven und meinem Geist.

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  2. Winter, Weihnacht, Wohnungswechsel

    January 1, 2012 by Orange Appelsina

    So gar nicht winterlich war es in diesem Dezember. Weder kalt, noch verschneit. Einzig schrecklich schrecklich dunkel und grau. Ob sich das im neuen Jahr noch einmal ändert? Wird 2012 uns einen eisig-frostigen Januar oder Februar bescheren?

    Lassen wir uns diesbezüglich doch überraschen. Eigentlich war der unverschämt milde Dezember ja auch eine Wohltat. Zumal gegenüber dem Dezember des vorangegangen Jahres.

    Dankbar war ich auch darüber, dass wir den kleinen Umzug, den wir uns in die Weihnachtsferien gelegt hatten und der der erste in einer längeren Reihe von Hin- und Hergeziehe sein wird, nicht bei Minustemperaturen absolvieren mussten. Das wäre sicherlich noch weniger erbaulich geworden, als es ohnehin schon war. Umzüge machen nunmal keinen Spaß.

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  3. Ken FM, Pressefreiheit und Streitlust

    November 24, 2011 by Orange Appelsina

    Der rbb beendet die Zusammenarbeit mit „KenFM“-Moderator Ken Jebsen. Hierzu bezieht dieser auf den ihm zur Verfügung stehenden Kanälen Stellung:

    Man kann hieran sehr gut sehen: Die Pressefreiheit ist auf dem Papier ein schönes Gut. Solange aber der Lebensunterhalt der Pressetreibenden gewährleistet werden muss, sind diese abhängig von Organisationen, deren Strukturen und Stellen. Und wer beißt schon die Hand, die einen füttert?

    Dass Ken Jebsen journalistische Qualitätsstandards verletzt hat, ist Quatsch. Dass er verbindliche Vereinbarungen mit dem rbb nicht eingehalten hat, stimmt wohl eher. Es waren seine politischen Beiträge in einer Sonntags-Sendung, die doch eigentlich nur unterhalten sollte, die ihn nun also den Job gekostet haben.

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  4. Berufung Bloggen

    September 17, 2011 by Orange Appelsina

    Das Thema des dieswöchigen Webmaster Friday Bloggen als Beruf? gibt mir die Gelegenheit einige Überlegungen aus meinem letzten Artikel Arbeitskraft – mein größtes Vermögen? etwas klarer auszuformulieren. Ich möchte daher an den letzten Artikel anknüpfen und dabei die Frage des Webmaster Friday beantworten: Kann Bloggen ein Beruf sein?

    Um diese Frage zu beantworten, müssen wir erst einmal heraus finden, was eine Tätigkeit zu einem Beruf macht.

    Was ist ein Beruf?

    Es gibt zwei Arten von Berufen. Die Eine hängt hauptsächlich von der erworbenen Qualifikation oder Ausbildung ab, während die Andere nur in Verbindung mit einer Anstellung oder einem Arbeitsplatz zustande kommt.

    Wer eine Ausbildung zur KfZ-Mechanikerin gemacht hat, ist auch dann noch KfZ-Mechanikerin, wenn sie zwischenzeitlich arbeitlos, in Elternzeit oder anderweitig beschäftigt ist. Andere Berufe ergeben sich nur daraus, dass man eine entsprechende Anstellung findet, z. B. als Redakteurin oder Projektmanagerin. Und macht man sich selbständig, kann man sich auch gleich eine eigene Berufsbezeichnung ausdenken.

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  5. Die Einleitung – Methodische Überlegungen

    August 7, 2011 by Orange Appelsina

    Die Einleitung ist der wichtigste Teil eines jeden Textes. In ihr muss nicht nur das Interesse des Lesers geweckt werden, es muss auch gelingen, seine Hand zu ergreifen, um ihn durch den weiteren Verlauf des Textes zu führen. Schafft man es nicht, die potentiell interessierte Person einzugarnen oder packt man sie gar zu grob an, verbaut man seinem Text damit jede Chance.

    Fehler in der Einleitung sind daher zutiefst verhängnisvoll und folgenreich. Hauptanliegen eines jeden ernsthaft Schreibenden ist es, diese zu vermeiden. Doch wie stellt man das am Besten an?

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